Weniger in den Müll zu werfen ist heute unerlässlich, wenn wir unseren Planeten, unsere Gesundheit und unseren Geldbeutel schonen wollen. Aber wie und wo anfangen? Wir gehen mit Monica Da Silva, Ökologieberaterin, durchs Haus.

Rennen

  1. Investieren Sie in Bigbags. Der beste Abfall ist der, den wir nicht produzieren! Um weniger wegzuwerfen, muss man lernen, anders zu konsumieren und somit seine Gewohnheiten etwas ändern. „Nimm zuerst das an, was deine Mülltonnen am meisten verschmutzt, nämlich Plastik“, fordert Monica Da Silva. Verabschieden Sie sich von Tüten, Schalen, Blister und Gläsern: Investieren Sie in Stoffbeutel (für Obst, Gemüse, Müsli etc.) und Glasbehälter (für Fleisch, Fisch, Käse, Sahne etc.) ). Händler stehen diesem Ansatz immer offener gegenüber.“
  2. Kaufen Sie Ihre Lebensmittel in loser Schüttung, nicht verpackt. Wählen Sie sie vorzugsweise biologisch (um keine Pestizide zu verbrauchen) oder lokal (um die mit dem Transport verbundenen Kilometer zu begrenzen) und in der Saison (was es ermöglicht, Gewächshauskulturen zu vermeiden).

Die Küche

  1. Planen Sie Ihre Menüs im Voraus und machen Sie eine Bestandsaufnahme Ihrer Schränke, bevor Sie einkaufen gehen, damit Sie nur das kaufen, was Sie brauchen. „Sie sparen Geld und vermeiden so Food Waste“, so der Spezialist weiter. Wählen Sie Rohprodukte gegenüber verarbeiteten Produkten.
  2. Organisieren Sie sich, um Zeit zu sparen. Schälen Sie am Wochenende Ihr gesamtes Gemüse und nehmen Sie sich 2 Stunden Zeit, um die meisten Ihrer Mahlzeiten für die Woche zuzubereiten. Alles einfrieren: Das ist der beste Weg, um an müden Abenden keine Lust auf Essen zum Mitnehmen zu haben!
  3. Ersetzen Sie Wegwerfbares durch Waschbares: Schwämme, Papierhandtücher, Servietten, Geschirrtücher, Bienenwickel (mit Bienenwachs beschichtete Tücher) oder flache Charlotten statt Frischhaltefolie, Edelstahl- oder Holzutensilien statt Plastik… viele Alternativen gibt es in Bioläden, im Internet oder bei Zero Waste Näherinnen.
Bicarbonat-Abfall

Hauswartung

  1. Sortieren Sie Ihre Schränke. Beseitigen Sie Ihre mehreren Wartungsflaschen und bauen Sie eine kleine einfache Drogerie, die für alle Räume im Haus verwendet wird. „Weißer Essig, Backpulver, schwarze Seife, Marseille-Seife, Zitronensäure und Natriumpercarbonat, das sind die wesentlichen Zutaten, mit denen Sie das Haus, das Geschirr oder die Wäsche vollständig reinigen, desinfizieren und desodorieren können“, versichert Monica Da Silva.

Das Bad

  1. Tauschen Sie Ihre Plastikflaschen gegen feste Produkte, ohne Verpackung, mit einer viel gesünderen Zusammensetzung: Seife, Shampoo, Deodorant, Zahnpasta… Sie können auch lernen, wie Sie Ihre eigene Kosmetik aus Naturprodukten herstellen.
  2. Entscheiden Sie sich für langlebiges Zubehör: Tücher statt Abschminkpads, Slips und Menstruationstassen, Rasierhobel mit recycelbaren Klingen und Rasierpinsel aus Holz …
Kompost

Garten und Haustiere

  1. Installieren Sie Kompost in Ihrem Garten. „Züchten Sie Ihre aromatischen Pflanzen (sogar auf einem Balkon) und legen Sie einen Gemüsegarten an, wenn Sie können. Dies sei eine wichtige Einsparquelle, betont der Berater. Vergessen Sie nicht, Ihre Gemüseschalen aufzubewahren: Sie können sie kochen oder kompostieren. »
  2. Verfüttern Sie den Rest Ihrer (ausgewogenen!) Mahlzeiten an Ihre Haustiere. Ansonsten entscheiden Sie sich für loses Trockenfutter sowie eine Einstreu aus Pflanzengranulat, biologisch abbaubar und kompostierbar, die mittlerweile in Gartencentern zu finden ist.

Kinder

  1. Achten Sie auf gesunde Produkte. Wechselnde Tücher und Handschuhe aus Bio-Baumwolle, Bambus oder Eukalyptus, waschbare Windeln (einfach zu reinigen und hübsch!), hausgemachte Snacks statt zu viel verpackt … Überprüfen Sie Ihre Gewohnheiten, indem Sie weniger, aber besser konsumieren.
  2. Wenden Sie sich der Gelegenheit zu. „Kleidung, Spielzeug, Spiele, Kinderbetreuung, Zubehör … Heute findet man alles auf dem Second-Hand-Markt“, sagt Monica Da Silva. Einschließlich Qualitätsmarken, die lange halten. » Denken Sie bei Büchern, CDs und DVDs daran, in Ihre örtliche Bibliothek oder Mediathek zu gehen.

5 Herausforderungen, um voranzukommen

  1. Nehmen Sie in Geschäften keine sperrigen Plastiktüten oder kleinen Geschenke mehr für Ihre Mülltonne an.
  2. Bringen Sie immer eine faltbare Tasche mit, damit Sie nicht überrascht werden.
  3. Kleben Sie ein „Stop Pub“ auf Ihren Briefkasten.
  4. Verwenden Sie im Büro eine Wasserflasche aus Edelstahl und/oder einen Becher, um Plastikbecher zu vermeiden.
  5. Stecken Sie wiederverwendbare Strohhalme in Ihre Tasche, um Ihre Kinder im Restaurant zu erfreuen!