Durch den Anbau von Bio-Gemüse kann Ihre Familie gesunde, schmackhafte und frische Produkte ohne synthetische Chemikalien oder Pestizide genießen. Einige Grundlagen des ökologischen Gartenbaus sind dieselben wie der nicht-biologische Gartenbau. Pflanzen Sie an einem Ort, an dem die Sonne mindestens sechs Stunden am Tag vollsonnig ist (acht bis zehn Stunden sind sogar noch besser). Da alle Gärten häufig bewässert werden müssen, stellen Sie sicher, dass Sie über einen Wasserhahn und einen Schlauch verfügen, die jeden Winkel Ihres Grundstücks erreichen.

Beginnen Sie mit organischer Gartenerde und Mulch

Für einen gesunden Bio-Gemüsegarten müssen Sie mit einem gesunden Boden beginnen. Der wichtigste Bestandteil des Bodens ist organisches Material wie Mist, Torfmoos oder Kompost. Letzteres ist die beste Option, da es faule Mikroorganismen aus früheren Pflanzen enthält. Diese Mikroorganismen versorgen Pflanzen mit den Nährstoffen, die sie benötigen. Sie können Ihren eigenen Komposthaufen erstellen, indem Sie einen Bereich oder Behälter festlegen, in dem organisches Material zersetzt wird. Sie können es auch in großen Mengen kaufen, wenn Sie einen großen Garten haben, oder abgepackten Kompost verwenden, der in Gartencentern und Baumärkten erhältlich ist.

Reduzieren Sie Unkraut, indem Sie eine 1 bis 2 Zoll dicke Schicht Mulch über den Boden verteilen. Es bildet eine Barriere, die verhindert, dass Unkraut Sonnenlicht erhält und keimt. Diese Mulchschicht verhindert auch, dass Pilzsporen auf die Blätter der Pflanzen gelangen. Verwenden Sie organisches Material (z. B. Kakaoschalen, unkrautfreies Stroh oder Zeitungspapier) als Mulch, damit es bei der Zersetzung dem Boden nützliche organische Substanz hinzufügt.

Verwenden Sie einen organischen Gartendünger

Durch die Düngung Ihres Gemüses wächst es schneller und bringt größere Erträge. Zu den Arten organischer Düngemittel gehören gut verrotteter Mist von pflanzenfressenden Lebewesen (Kaninchen, Pferde, Schafe, Hühner) und vorverpackte organische Düngemittel, die Sie online oder in Ihrem örtlichen Gartencenter kaufen können. Auch in Gartencentern und Baumärkten finden Sie eine Vielzahl organischer Düngemittel.

Tipp des Herausgebers: Wenn Sie bereits über einen nährstoffreichen Boden verfügen, sollten Sie erwägen, auf die Anwendung von Düngemitteln zu verzichten. Zu viel des Guten kann Ihren Pflanzen ein üppiges, weiches Wachstum bescheren, das Schädlinge lieben.

Bio-Hochbeete

Erhöhte Grundstücke sind beliebt, da die Pflege den Rücken schont. Halten Sie das Bett klein, damit Sie nicht weit greifen oder über den Boden laufen müssen.

Üben Sie die Fruchtfolge

Da viele eng verwandte Pflanzen von denselben Krankheiten betroffen sind, sollten Sie sie nicht dort pflanzen, wo ihre Eltern vor ein oder zwei Jahren gewachsen sind. Zwei der größten Familien, auf die man achten sollte, sind die Tomatenfamilie (Tomaten, Paprika, Kartoffeln, Auberginen) und die Kürbisfamilie (Kürbis, Kürbis, Gurke, Wassermelone). Wechselnde Pflanzen in verschiedenen Teilen des Gartens tragen dazu bei, die Entwicklung von Krankheiten zu begrenzen und dem Boden Nährstoffe zu entziehen.

Wie man Unkraut pflückt

Oh, dieses verdammte Unkraut. Sie scheinen über Nacht zu erscheinen. Gärtner sollten fast täglich Unkrautjäten einplanen. Nach Regen oder Bewässerung ist es einfacher, Unkraut von Hand zu entfernen. (Wenn der Boden wirklich nass und schlammig ist, warten Sie, bis er etwas austrocknet.) Es gibt mehrere Möglichkeiten, Unkraut zu entfernen. Die erste besteht darin, die Wurzel herauszuziehen und dabei die Basis des Stiels vorsichtig einzuklemmen. Sie können das Wurzelsystem auch mit einer Unkrautkelle entfernen. Sie können die Oberseite des Unkrauts auch mit einer Hacke abschaben und dabei darauf achten, das Gemüse nicht zu beschädigen. Beachten Sie, dass Unkraut nachwachsen kann, wenn die Wurzeln nicht entfernt werden.

Unkräuter konkurrieren nicht nur mit Ihren Pflanzen um Wasser und Nährstoffe, sondern locken auch Schädlinge an. Viele Insekten verbreiten Krankheiten, indem sie Nahrung aufnehmen und sich von Pflanze zu Pflanze bewegen. Der biologischste (und einfachste) Weg, Insekten in Ihrem Garten zu bekämpfen, besteht darin, sie von Hand zu töten. Wenn Sie sich ekeln, tragen Sie Handschuhe.

Halten Sie Ihren Garten sauber

Viele Krankheiten verbreiten sich schnell durch abgestorbenes und fallendes Laub. Gehen Sie also einmal pro Woche (oder wenn möglich öfter) durch Ihren Garten und sammeln Sie Laub aus den Schuppen. Manchmal können Sie verhindern, dass sich eine Krankheit auf eine ganze Pflanze ausbreitet, indem Sie ein infiziertes Blatt abreißen. Werfen Sie tote oder kranke Blätter in den Müll und nicht in Ihren Komposthaufen.

Mit Bedacht gießen und den Pflanzen Luft geben

Nasse Blätter, insbesondere nachmittags oder abends, begünstigen das Wachstum von Schimmelpilzen wie Mehltau oder Mehltau. Statt von oben zu gießen, verwenden Sie einen Sparschlauch, der das Wasser direkt an die Wurzeln verteilt und Spritzer verhindert.

Beachten Sie unbedingt die Abstandsvorgaben auf den Saatgutpackungen, um ein Gedränge zu vermeiden. Eine gute Luftzirkulation zwischen den Pflanzen kann dazu beitragen, vielen Arten von Pilzkrankheiten vorzubeugen.