Mit einfachen Mitteln, die fast jeder zu Hause hat, können Sie Ihren Oleander zum Blühen bringen.

Die üppig blühenden Oleander sind vor allem im Mittelmeerraum bekannt, erfreuen sich aber auch im heimischen Garten großer Beliebtheit. Allerdings kann Oleander nur dann blühen, wenn er gesund ist und lange Zeit richtig gepflegt wird. Was kann man tun, damit der Oleander voll blüht? Wir erklären, was zu tun ist.

Oleander blüht nicht: Was könnte der Grund sein?

Nerium Oleander, der wissenschaftliche Name für Oleander, braucht viel Sonne, Wasser und Nährstoffe. Blüht der Oleander nicht oder bilden sich im Frühjahr trotz Knospen keine Blüten, kann das unter anderem an einem schlechten Standort, mangelnder Pflege oder einem Schädlingsbefall liegen. Die richtige Pflege und Düngemittel in Form von Hausmitteln unterstützen das Wachstum und Gedeihen der Pflanze und tragen zu ihrer Gesundheit bei. Auch Schädlinge verhindern das Blütenwachstum, sie können mit Hausmitteln bekämpft werden.

  • Seien Sie vorsichtig bei Hitze und Alkohol

Eine schlechte Überwinterung kann auch dazu führen, dass Oleanderpflanzen im Sommer nicht blühen. Schäden, die durch einen schlechten Standort im Winter entstehen, können in der Regel nicht repariert werden. In diesem Fall heißt es Geduld haben und auf die nächste Saison warten.

Bringen Sie Oleander mit Hausmitteln zum Blühen

Mineralische und organische Düngemittel helfen, Nährstoffmangel und Schädlingsbefall bei Oleandern vorzubeugen. Diese beiden Faktoren können tatsächlich die Ursache dafür sein, dass Oleander nicht blühen. Anstatt umweltschädliche synthetische Düngemittel zu verwenden, besteht die Möglichkeit, die Küchenabfälle, die in vielen Haushalten täglich anfallen, als Dünger zu verwenden. Ist die Pflanze bereits von Parasiten befallen, können Hausmittel diese beseitigen. Diese haben sich bewährt:

  • Kaffeesatz oder schwarzer Tee
  • Seifenwasserlösung und Rapsöl gegen Parasiten

Damit Oleander schöne Blüten hervorbringt, sind diese Pflegetipps unerlässlich:

  • Im Frühling und Sommer einmal pro Woche Oleander düngen.
  • Verwenden Sie zum Gießen kalkhaltiges Leitungswasser und kein Regenwasser.
  • Oleander nur mit Vorsicht kürzen. Ein starker Rückschnitt kann die Blüte der Pflanze verhindern, da sich neue Blüten direkt am alten Blütenstand bilden. Verwelkte Blätter per Hand entfernen und alte Blütenstände nicht abschneiden.
  • Achtung: Alle Teile der Oleanderpflanze sind sehr giftig. Tragen Sie daher bei der Gartenarbeit Handschuhe.

1. Oleander mit Kaffeesatz oder Tee zum Blühen bringen

Kaffeesatz enthält wichtige Mineralstoffe wie Kalium, Phosphor und Stickstoff, die Oleander für das Blattwachstum und die Blütenbildung benötigt. So stellen Sie diesen natürlichen Dünger her: Sammeln Sie den restlichen Kaffeesatz, verteilen Sie ihn auf einem Tuch und lassen Sie ihn an der Luft trocknen, um Schimmelbildung vorzubeugen. Anschließend den trockenen Kaffeesatz in den Wurzelbereich der Erde einarbeiten oder direkt im Gießwasser auflösen.

2. Schwarzteepulver enthält außerdem Mineralien und eignet sich zur Düngung von Oleandern

Tipp: Übertreiben Sie es nicht, Kaffee- und Teereste machen den Boden leicht sauer, eine wöchentliche Düngergabe reicht aus.

3. Oleander mit Eierschalen düngen

Eierschalen liefern Kalkstein, den auch Oleander zu schätzen weiß. Sammeln Sie dazu die Eierschalen ein und zerdrücken Sie diese in kleine Stücke. Die Krümel in die Oleandererde einarbeiten und anschließend mit Leitungswasser angießen.

Oleander von Schädlingen reiten

Schädlinge können verhindern, dass Oleander blüht oder seine Knospen öffnet. Vor allem Blattläuse und Milben siedeln sich gerne darauf an, weshalb man immer einen Blick auf die Pflanze werfen sollte, die Parasiten sind meist mit bloßem Auge erkennbar. Welche Heilmittel gibt es? Läuse lassen sich in der Regel gut mit einem in Seifenlauge getränkten Tuch abwischen. Bei größerem Befall sprühen Sie eine Lösung aus Wasser und Seife auf die Pflanze, das löst die kleinen Tierchen auf.

Sie können aus Wasser und Rapsöl oder Neemöl auch ein Spray zubereiten, das den Oleander von Schädlingen befreit. Um einem Befall vorzubeugen, besprühen Sie die Blätter von unten, da Schädlinge auf der öligen Unterlage nicht überleben können.

Oleander richtig pflegen – darauf kommt es an

Ein wunderschön blühender Oleander ist ein wunderschöner Blickfang im Garten oder auf dem Balkon. Sie blüht etwa von Juni bis Mitte September. Was tun, damit Oleander im Sommer regelmäßig und schön blühen? Hier sind unsere Tipps und Tricks zur Pflege:

  • Guter Standort: Oleander mag Sonne und Wärme ohne Zugluft, ideal ist die Platzierung vor einer Hauswand. Auch gefülltblumige Sorten sollten durch ein Dach vor Regen geschützt werden. Ein kühler Sommer mit Temperaturen unter 18 Grad kann bereits der Grund dafür sein, dass Oleander nicht blüht und seine Knospen nicht öffnet. Bleibt nur noch die Hoffnung auf einen wärmeren Sommer im Folgejahr.
  • Richtige Pflege: Nerium Oleander benötigt viel Wasser, um richtig zu gedeihen. Allerdings sollte das Wasser nicht zu kalt sein und dauerhafte Staunässe vermieden werden. Die Vegetationsperiode beginnt etwa im März, daher ist es wichtig, den Oleander jede Woche zu düngen. Bei Topfpflanzen spätestens dann, wenn sie nach dem Winter wieder ins Freie gestellt werden. Ab etwa Ende August verzichten Sie auf den Dünger und gießen die Pflanze nur noch.
  • Überwinterung: Im Herbst müssen Sie den Oleander unbedingt auf den Winter vorbereiten, da die Pflanzen dem Frost nicht lange standhalten und bei mehrtägigen Minustemperaturen absterben können. Der ideale Standort für Oleander im Winter ist ein heller, gut belüfteter Ort im Haus, am besten bei Temperaturen zwischen zwei und zehn Grad.

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